Granada Alhambra Málaga Antequera El Torcal Córdoba Sevilla Ronda Die weißen Dörfer Die Höhlen von Nerja Gibraltar
Schönheit und Anmut von Granada wurden immer wieder von Sängern gepriesen und von Dichtern in Verse gefaßt. Vieles von dem, was die Stadt heute ausmacht, verdankt sie ihrer maurischen Vergangenheit.
Die Provinzhaupstadt Málaga liegt in einer breiten Bucht im Zentrum der Costa del Sol. Herrlich lange Promenaden und schöne Terrassencafés laden zum Bummeln und Nichtstun ein. Es gibt viele schöne Ausflugsziele, wie die Alcazaba mit dem 130 m hohen Gibralfaro, die mächtige Kathedrale im Renaissancestil gebaut oder das Geburtshaus Picassos.
Diese uralte Stadt liegt nördlich von Málaga und ist am schönsten über Alora durch das "Valle de Abdalajís zu erreichen. Schneller geht's über die N 331 in Richtung Sevilla. Antequera hat eine historische Kulisse mit vielen reichlich ausgestatteten Kirchen und bedeutenden Grabstätten aus der Megalithepoche, darunter Cueva de Menga, Cueva de Viera und Cueva del Romeral. Von der noch aus der arabischen Zeit stammenden Alcazaba hat man einen wunderbaren Ausblick auf das turmreiche Panorama.
war einst die viel gerühmte Stadt der Kalifen von Al-Andalus. Von hier aus regierten sie ihr mächtiges Reich, das sich zeitweise bis zu den Pyrenäen erstreckte. Unter arabischer Herrschaft entwickelt sich Córdoba zum bedeutendsten kulturellen Zentrum des Abendlandes. Mit dem Glanz der Stadt konnte sich zur damaligen Zeit nur Konstantinopel, die Hauptstadt des byzantinischen Reiches, und Bagdad die Metropole des östlichen Kalifats, messen. Die Bevölkerung übersteigt zu diesem Zeitpunkt die Millionengrenze und gemäß arabischer Quellen besaß die Stadt bis zu 1.600 Moscheen.
Ganz sicher unvergeßlich bleibt für jeden Besucher die Mezquita, aber auch die "Judería", das Judenviertel, mit der einzig erhalten gebliebenen Synagoge, oder die verschiedenen Paläste, wie der "Palacio del Marqués de Viana" und die einst so vielgerühmte Palaststadt " Medina Azahara", sind Symbole des Reichtums, der Blüte und der Toleranz dieser Stadt. Ebenso der
spanisch für Moschee, zählt zu den großartigsten Werken islamischer Baukunst. Heute nennen die Cordobesen sie auch Moschee-Kathedrale, denn die Kathedrale von Córdoba wurde im 16.Jh. auf die Veranlassung Kaiser Karl V., der das Bauwerk noch nie zuvor gesehen hatte, mitten in die omaijadische Moschee hineingebaut. Der erbitterte Wiederstand des damaligen Stadtrates und der Bevölkerung erwies sich als zwecklos . Einige Jahre später als Karl V. das Werk begutachtete, soll er seine Entscheidung bitter bereut, und gesagt haben : "Hier hat man etwas gebaut, was man überall hätte bauen können, aber etwas zerstört, was einmalig war".
"Herkules erbaute mich. Julius Caesar umgab mich mit Mauern und Türmen, und der Heilige König nahm mich ein", so lautet die Inschrift über einem der Tore dieser Stadt.
die weiße Stadt mit den dramatischen Ausblicken gilt als die Wiege des modernen Stierkampfes. Stolz wie ein Adlerhorst thront die Stadt 750m hoch auf einem Plateau, umgeben von mächtigen Gebirgszügen, die bis zu 1600m hoch aufragen. Die Altstadt ist seit dem 18. Jh. durch die inzwischen für Ronda berühmte Brücke, "Puente nuevo", die sich über die bis zu 90m breite und 160m tiefe Schlucht des Guadalevín spannt, mit der erst nach der Reconquista entstandenen Neustadt verbunden.
diese Höhle in der Nähe von Ronda bei Benaoján ist eine ca 1,5 km lange Tropfsteinhöhle, die 1905 von José Bullón Lobato entdeckt wurde. Wissenschaftler fanden dort Keramikreste, das versteinerte Skelett eines jungen Mannes und Felsmalereien (Pferdezeichnungen) aus dem Paläolithikum, welche bis zu 24 000 Jahre alt sind. Besucher werden über eine Felstreppe, in Gruppen bis zu 20 Personen, stundenweise eingelassen. Den Weg erleuchtet man sich selbst mit geliehenen Laternen.
Unvergeßlich die Route durch die weißen Dörfer Andalusiens "Pueblos blancos" mit ihren weißgetünchten Mauern, den roten Dächern und dem leuchtenden Blumenschmuck. Die malerischsten dieser Landschönheiten findet man in den Bergen rund um Ronda verstreut, in der Region der Serranía de Ronda. Sie sind verbunden durch eine 650 km lange und eine etwas kürzere 250 km lange, nicht immer ausgeschilderte Route "Ruta de los pueblos blancos", die jeweils durch die Provinzen Cádiz und Málaga führt. Am schönsten ganz sicher im Mai zu befahren, da zu dieser Zeit die Landschaft in voller Blüte steht und man auf den Wiesen, mit etwas Glück, Kampfstiere, Ziegen und die halbwilden dunklen Schweine sehen kann. Zu den Dörfern zählen Ronda, Sentil, Olvera, Grazalema, Zahara de la Sierra, Arcos de la Frontera, Medina Sidonia, Castellar de la Frontera und Gaucín.
Etwa 2 km östlich von Nerja führt eine Abzweigung zur Tropfsteinhöhle "Cueva de Nerja". Eine grandiose Tropfsteinhöhle mit vier riesigen "salas". Die gewaltigen Stalagmiten und Stalaktiten bieten dem Besucher eine einzigartige, durch Kristalle in Wänden und Decken, bunte Kulisse. Alljährlich in den Sommermonaten finden im größten Raum der Höhle Musik- und Ballettabende statt. Die Karten dafür müssen vorher bestellt werden.
Der Felsen von Gibraltar hieß bis 711 noch Calpe. In der griechischen Mythologie als eine der Säulen des Herkules bezeichnet ( die zweite Säule ragt auf marokkanischer Seite als Djebel Musa über Ceuta empor ) wurde er dann nach dem hier gelandeten arabischen Feldherrn Djebel al - Tariq ( Berg des Tariq ) benannt. Er ermöglichte mit seinem Sieg über die Westgoten im 8. Jh. das Eindringen der Mauren nach Spanien. 1704 wurde die Landzunge von den Briten in Folge des Ergfolgekrieges erobert. "The Rock", wie sie ihn liebevoll nennen steht auch heute noch unter englischer Krone. Sie kontrolliert die Meerenge von Gibraltar, einen der meistbefahrenen Schiffahrtswege der Welt. Bis nach Marokko sind es nur 14 km und bei gutem Wetter kann man das andere Ufer sehen. Geschichtsträchtig ja, aber auch irrsinnig touristisch. Was soll ich sagen, die einen fanden es furchtbar dort, die anderen waren begeistert. Irgendwie muß man aber wohl 'mal dort gewesen sein, um dann sagen zu können :" Einmal reicht !".